Data Warehouse Cloud Migration
Migration eines On-Premise Data Warehouses nach Microsoft Fabric – von der Konzeption bis zur produktiven Lakehouse-Architektur.
Über das Projekt
Ein Unternehmen im Gesundheitswesen betrieb ein gewachsenes On-Premise Data Warehouse auf Basis von SQL Server. Die bestehende Lösung stieß an ihre Grenzen: steigende Datenvolumen, fehlende Self-Service-Möglichkeiten für Fachbereiche und hoher Wartungsaufwand. Die Anforderung war eine vollständige Cloud-Migration zu einer modernen, skalierbaren Datenplattform.
Phase 1 – Architektur
Das Projekt erstreckte sich über zwei Phasen: In der ersten Phase wurde die Zielarchitektur konzipiert. Dazu gehörte die Evaluation verschiedener Cloud-Datenplattformen, die Entscheidung für Microsoft Fabric als Zielplattform und die Entwicklung einer umfassenden Cloud- und Datenarchitektur. Es wurden Konventionen, Best Practices und standardisierte, metadatengestützte Data-Pipelines definiert, die eine konsistente Datenverarbeitung über alle Quellsysteme hinweg ermöglichen.
Phase 2 – Migration
In der zweiten Phase erfolgte die Migration selbst. Der Aufbau der Microsoft Fabric Plattform umfasste die Einrichtung von Workspaces, Lakehouses und Deployment-Pipelines. Die Data-Pipelines wurden metadatengetrieben entwickelt – neue Datenquellen können durch Konfiguration statt Code hinzugefügt werden. Parallel dazu wurden DevOps-Pipelines für automatisiertes Testing und Deployment etabliert.
Master Data Management
Ergänzend wurde ein zentrales Master Data Management auf Basis von Power Apps entwickelt. Dieses ermöglicht die Pflege von Stammdaten und die Steuerung von Row-Level-Security (RLS) für das Berechtigungsmanagement in Power BI. Eine weitere Low-Code-Anwendung für Projektzeiterfassung und -reporting entstand, inklusive bidirektionaler ERP-Schnittstelle zur Buchung und Fakturierung von Projektzeiten.
Reporting
Die Reporting-Landschaft umfasst diverse Power BI-Berichte und Ad-hoc-Analysen für Finanzen, Personal, IT, Projektberatung, Projektmanagement und Monitoring – jeweils mit granularem Berechtigungskonzept.
Highlights
- End-to-End-Verantwortung: von Plattformevaluation über Architektur bis Migration
- Metadatengestützte Data-Pipelines für konfigurationsbasierte Erweiterbarkeit
- Power Apps-basiertes Master Data Management mit RLS-Steuerung
- Bidirektionale SAP-Integration für Projektzeiterfassung und Fakturierung
Herausforderungen
Integration heterogener Quellsysteme (SAP, WAVE, SQL Server, ECM, Personalmanagementsysteme) in ein einheitliches Datenmodell. Change Management bei der Überführung des Teams von SQL Server zu Microsoft Fabric.
Ergebnisse
Erfolgreiche Migration des gesamten Data Warehouses nach Microsoft Fabric. Deutlich reduzierte Wartungsaufwände durch Cloud-managed Services. Beschleunigte Time-to-Insight durch Self-Service-Fähigkeiten.
Interesse?
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